Inspirierte Wege von der Ziehenspil in die Kunstwelt
Jeder künstlerische Weg ist einzigartig. An der Ziehenspil haben wir das Privileg, Zeugen der Transformationen zu sein, die stattfinden, wenn Menschen ihre kreative Reise beginnen. Diese Seite feiert die Geschichten unserer Schüler – von den ersten Pinselstrichen bis zu bemerkenswerten künstlerischen Erfolgen.
Diese Geschichten stehen stellvertretend für Hunderte von Schülern, die durch unsere Türen gekommen sind. Sie zeigen, was mit Leidenschaft, Hingabe und der richtigen Anleitung möglich ist.
"Diese Werke repräsentieren die Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen unserer Schüler."
"Die Ziehenspil hat mir nicht nur Techniken beigebracht – sie hat mir geholfen, meine künstlerische Stimme zu finden und den Mut zu haben, sie zu nutzen."
Als Julia vor fünf Jahren zu uns kam, hatte sie noch nie einen Pinsel in der Hand gehalten. Mit 35 Jahren hatte sie eine erfolgreiche Karriere im Marketing, fühlte sich aber kreativ unerfüllt. "Ich hatte immer geglaubt, dass Kunst etwas für 'andere Leute' war – Menschen, die mit einem angeborenen Talent geboren wurden. Ich dachte, ich sei zu alt, um anzufangen."
Julia begann mit unserem Einführungskurs in Aquarellmalerei. "Die ersten Wochen waren entmutigend. Ich sah die Arbeiten der anderen Schüler und dachte, ich würde nie auf dieses Niveau kommen. Aber die Lehrer waren unglaublich geduldig und unterstützend. Sie halfen mir zu verstehen, dass künstlerisches Wachstum ein Prozess ist, keine sofortige Transformation."
Nach einem Jahr intensiven Studiums in verschiedenen Medien fand Julia ihre Leidenschaft in der Ölmalerei. Ihr einzigartiger Stil, der abstrakte Elemente mit realistischen Details verbindet, begann sich zu entwickeln. "Es war, als ob ein Teil von mir, der immer existiert hatte, endlich freigesetzt wurde."
Drei Jahre nach ihrem ersten Kurs stellte Julia ihre Werke in einer Gruppenausstellung in Kreuzberg aus. Die Resonanz war überwältigend. Zwei ihrer Gemälde wurden verkauft, und sie wurde eingeladen, an weiteren Ausstellungen teilzunehmen. Ein Jahr später eröffnete sie ihre eigene kleine Galerie in Mitte, wo sie sowohl ihre eigenen Werke als auch die aufstrebender Künstler ausstellt.
"Ohne die Ziehenspil hätte ich nie den Mut gefunden, meine Kunst der Welt zu zeigen. Sie haben mir nicht nur die technischen Fähigkeiten beigebracht, sondern auch das Selbstvertrauen, meinen einzigartigen künstlerischen Weg zu gehen."
Heute werden Julias Werke international ausgestellt, und ihre Galerie hat sich zu einem angesehenen Raum für zeitgenössische Kunst in Berlin entwickelt. Sie kehrt regelmäßig zur Ziehenspil zurück, um mit fortgeschrittenen Schülern zu arbeiten und ihre Geschichte zu teilen.
"Was mir an der Ziehenspil am meisten geholfen hat, war ihre Überzeugung, dass jeder Mensch eine künstlerische Stimme hat – es geht nur darum, die richtigen Werkzeuge und die richtige Anleitung zu finden, um sie zu entfesseln. Diese Philosophie prägt nun, wie ich meine eigene Galerie führe und mit aufstrebenden Künstlern arbeite."
"Als Ingenieur dachte ich immer in Formeln und Strukturen. Die Ziehenspil hat mir beigebracht, dass diese analytische Denkweise kein Hindernis für die Kunst sein muss – sie kann tatsächlich ein einzigartiger Vorteil sein."
Thomas kam mit 52 Jahren zur Ziehenspil, nach einer 30-jährigen Karriere als Maschinenbauingenieur. "Ich stand an einem Wendepunkt in meinem Leben. Meine Kinder waren erwachsen, und ich hatte das Gefühl, dass es Zeit war, eine andere Seite von mir zu erforschen – eine, die ich jahrzehntelang vernachlässigt hatte."
Als logisch denkender Ingenieur war Thomas zunächst skeptisch, ob er künstlerisches Talent haben könnte. "Ich hatte eine sehr stereotypische Vorstellung davon, was es bedeutet, ein Künstler zu sein – jemand mit wilden emotionalen Ausbrüchen und chaotischer Energie. Das war einfach nicht ich."
Thomas begann mit traditionellen Zeichnungskursen, entdeckte jedoch bald die digitale Kunst und fühlte sich sofort zu Hause. "Es war wie eine Offenbarung. Die digitale Kunst sprach beide Seiten meines Gehirns an – die technische Präzision, die ich als Ingenieur schätzte, und die kreative Freiheit, die ich suchte."
Unter der Anleitung seiner Lehrer an der Ziehenspil begann Thomas, seine einzigartige Ästhetik zu entwickeln – eine faszinierende Mischung aus technischer Präzision und künstlerischer Abstraktion. "Sie ermutigten mich, meine Hintergrund nicht als Einschränkung, sondern als Stärke zu sehen. Sie halfen mir zu verstehen, dass mein analytischer Ansatz tatsächlich ein einzigartiger Vorteil sein könnte."
Thomas begann, seine technischen Kenntnisse mit seinen neuen künstlerischen Fähigkeiten zu kombinieren und entwickelte eine Reihe digitaler Installationen, die auf Bewegung und Interaktion reagieren. Seine erste öffentliche Installation – eine responsive digitale Wand, die auf die Bewegungen der Betrachter reagierte – wurde in einer Galerie in Friedrichshain vorgestellt und erregte sofort Aufmerksamkeit.
"Es war surreal, zu sehen, wie Menschen mit meiner Kunst interagierten. Als Ingenieur hatte ich Dinge entworfen, die funktional waren, aber nie etwas, das eine emotionale Reaktion hervorrief. Diese Erfahrung war transformativ."
Heute kombiniert Thomas seine technische Expertise mit künstlerischem Ausdruck in einer erfolgreichen Serie digitaler Installationen, die international ausgestellt werden. Er hat auch begonnen, Workshops für andere Techniker und Ingenieure anzubieten, die ihre kreative Seite erforschen möchten.
"Die Ziehenspil hat mir gezeigt, dass Kunst keine mysteriöse Gabe ist, die man entweder hat oder nicht hat. Es ist eine Fähigkeit, die man entwickeln kann, ein Weg, die Welt zu sehen und zu interpretieren. Und vor allem gibt es keinen 'richtigen' Weg, ein Künstler zu sein – man muss nur seinen eigenen authentischen Pfad finden."
Jeder unserer Schüler hat einen einzigartigen Weg
"Als alleinerziehende Mutter hatte ich den Traum, Kinderbuchillustratorin zu werden, aber keine formale künstlerische Ausbildung. Die Ziehenspil bot mir flexible Kurse an, die ich um meinen hektischen Zeitplan herum absolvieren konnte. Nach zwei Jahren intensiver Arbeit veröffentlichte ich mein erstes Kinderbuch, und jetzt illustriere ich für mehrere Verlage in Europa."
Sabines farbenfrohe, verspielte Illustrationen haben mehrere Auszeichnungen gewonnen und wurden in Ausstellungen im ganzen Land gezeigt. Sie kehrt regelmäßig zur Ziehenspil zurück, um Workshops für angehende Illustratoren zu geben.
"Ich kam zur Ziehenspil, um meine eigenen künstlerischen Fähigkeiten zu entwickeln, aber entdeckte währenddessen die therapeutische Kraft der Kunst. Die Lehrer erkannten mein Interesse und ermutigten mich, die Verbindung zwischen Kunst und Heilung zu erforschen. Diese Erfahrung führte mich dazu, eine Ausbildung zum Kunsttherapeuten zu absolvieren."
Heute leitet Klaus ein erfolgreiches Kunsttherapieprogramm für Trauma-Überlebende und arbeitet mit Krankenhäusern und Gemeindezentren in ganz Berlin zusammen. Er hat mehrere Artikel über die transformative Kraft der Kunst veröffentlicht und spricht regelmäßig auf Konferenzen zu diesem Thema.
"Als Architektin war ich immer von visuellen Räumen fasziniert, aber ich sehnte mich nach einer persönlicheren Form des Ausdrucks. Die Kurse an der Ziehenspil halfen mir, die Verbindung zwischen meiner architektonischen Arbeit und meiner künstlerischen Praxis zu finden. Heute beeinflusst meine Malerei meine Architektur und umgekehrt, was zu einer einzigartigen Verschmelzung beider Disziplinen geführt hat."
Marias abstrakte architektonische Gemälde werden in Galerien in ganz Europa ausgestellt, und ihr innovativer Ansatz zur Integration von Kunst in architektonische Räume hat mehrere Auszeichnungen gewonnen. Sie hält Vorlesungen an Universitäten über die Synergie zwischen Kunst und Architektur.
"Ich kam zur Ziehenspil mit dem Ziel, meine künstlerischen Fähigkeiten zu verbessern, aber ich entdeckte meine Leidenschaft für das Unterrichten. Die Art und Weise, wie die Lehrer komplexe Konzepte vermittelten und jeden Schüler dort abholten, wo er stand, inspirierte mich. Nach meiner Ausbildung an der Schule beschloss ich, zu einem Gymnasium zurückzukehren und den Kunstunterricht zu reformieren."
Davids innovative Lehrmethoden haben die Einschreibungen in Kunstkurse an seiner Schule verdreifacht, und sein Programm wurde von lokalen Bildungsbehörden als Modell anerkannt. Er organisiert regelmäßig Schülerausstellungen, die der lokalen Gemeinschaft zugänglich sind, und hat ein Mentorenprogramm eingerichtet, das talentierte junge Künstler mit Profis verbindet.
Eine Auswahl bemerkenswerter Arbeiten unserer Schüler
Jede künstlerische Reise beginnt mit einem ersten Schritt. Lassen Sie uns Ihnen helfen, Ihre kreative Stimme zu finden und Ihr künstlerisches Potenzial zu entfalten.